Das Pferd bewegt behinderte Menschen

Unser Rotary-Club hat der Lebensgemeinschaft Bingenheim ein Therapiepferd gestiftet – zur Übergabe trafen sich Past-Präsident Karl-Friedrich Klein, der amtierende Präsident Michael Frielinghaus und die Club-Mitglieder Friesenhahn, Habermehl und Virneburg mit den Vertretern der Lebensgemeinschaft in Bingenheim. „Die Unterstützung der Anschaffung eines Therapiepferdes gibt Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen die Möglichkeit zu gesundheitsfördernden Bewegungsabläufen, die speziell im Umgang mit Tieren in ergonomischer Harmonie trainiert werden“, sagte unser Präsident Michael Frielinghaus, „deshalb haben wir uns entschieden, diese Unterstützung, die von anderer Stelle nicht gegeben wird, zu gewähren.“

Manuel de Roos, Geschäftsführer der beispielhaften Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderungen, freut sich sehr, dank unserer Unterstützung das neue Therapiepferd „Mio“ in der Lebensgemeinschaft Bingenheim begrüßen zu dürfen. „Mio verzaubert uns schon jetzt mit seinem ausgeglichenen und feinfühligen Wesen und wird unseren Bewohnerinnen und Bewohnern nach entsprechender Eingewöhnung und Schulung auf lange Zeit viel Lebensfreude schenken.“

Die tiergestützte Therapie hat sich in der Arbeit mit Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen als außerordentlich wirksam und hilfreich erwiesen. Auch in der sozialen und emotionalen Entwicklung leistet die Begegnung und Arbeit mit Pferden sehr positive Beiträge. Manuel de Roos bedankte sich Im Namen der in Bingenheim lebenden Menschen mit Behinderungen sehr herzlich für die Spende unseres Clubs – „unsere einzigartige tiergestützte Therapie wäre ohne solche Unterstützer nicht denkbar!“

Die überwiegend durch Spenden finanzierte Lebensgemeinschaft Bingenheim bietet als Sozialprojekt einer Vielzahl von Menschen mit Behinderungen einen dauerhaften Wohnsitz, sowie Beschäftigung und Therapie in verschiedenen Werkstätten, Schulungseinrichtungen, der Gärtnerei, der Landwirtschaft, dem eigenen Hofladen und in der Tierhaltung. Viele der hier begleiteten Menschen haben neben ihrer geistigen Behinderung auch körperliche Beeinträchtigungen.

PS: Unser Club hat sogar schon 1988 erstmals ein Therapiepferd gestiftet.

Erfolge an der Waldorfschule

Am Ende dieses Schuljahres verlassen 24 Abiturienten und fünf Schüler mit Fachhochschulreife die Freie Waldorfschule Wetterau. Diese sind Marius Abele, Sofia Albinger, Marie Anders, Anna Bauer, Leander Billing, Amelie Böckenhoff, Annemarie Christ, Julie Eberle, Johanna Eder; Julia Fark, Hermine Fertsch, Zoe Gutleben, Pablo Hackl, Maren Krissel, Nicolo Luzzatto, Saskia Manke, Paula Mertes, Frederike Möller, Nuria Murillo y Borrut, Sophie Naber, Eva Reinecke, Anna Katharina Schmidt, Bastian Stief und Henrieke Wulff.

Die Fachhochschulreife haben Martha Geiger, Lena Schäfer, Anna Tiedt, Runa Weiland und Lennart Winterwerp erlangt. In dem staatlich anerkannten gymnasialen Oberstufenzweig der Schule werden die vom hessischen Kultusministerium vorgegebenen Lehrpläne in Kombination mit waldorfpädagogischen Inhalten vermittelt.https://securepubads.g.doubleclick.net/gampad/ads?iu=%2F5176%2Fgiessener-allgemeine.de%2Flocalnews&adk=2268840716&sz=320×50%7C336x280%7C320x100%7C320x50%7C300x250&output=html&impl=ifr&ifi=1&fluid=height&msz=375x-1&psz=375x-1&fws=4&scp=placement%3DMobile_Pos2%26channel%3Damp%26zone%3Dlocalnews&adf=1650960970&nhd=0&adx=10&ady=1104&oid=2&gdfp_req=1&sfv=1-0-23&u_sd=3&artc=1013&ati=10&ard=pb.traffective.cloud%2Fopenrtb2%2Famp&is_amp=3&amp_v=2006112352003&d_imp=1&c=764571001291&ga_cid=amp-gjIpR7LG6dB4M57WbDV1iw&ga_hid=1291&dt=1593967713057&biw=375&bih=635&u_aw=375&u_ah=812&u_cd=32&u_w=375&u_h=812&u_tz=120&u_his=1&vis=1&scr_x=0&scr_y=0&bc=7&url=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Ferfolge-waldorfschule-13821729.html&loc=https%3A%2F%2Fwww.giessener-allgemeine.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Ferfolge-waldorfschule-13821729.amp.html&bdt=102&dtd=1022&aet=n&__amp_source_origin=https%3A%2F%2Fwww.giessener-allgemeine.de

Die Absolventen dieses Jahrgangs mussten ihre Prüfungen in der durch die Corona-Krise bedingten Ausnahmesituation absolvieren. Umso mehr können sie sich nun über die erreichten Abschlüsse freuen.

Sogar eine kleine Abschlussfeier – unter Einhaltung der Abstandsregeln und nur für Eltern und Schüler – war möglich. Der Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg ehrte Nicolo Luzzatto für ein gutes Abitur in Verbindung mit herausragender Leistung im sozialen Bereich. Anna Bauer wurde die Pierre-de-Coubertin-Medaille des Landessportbundes Hessen für herausragende Leistungen im Schulsport, verbunden mit fairer Haltung und persönlichem Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft, verliehen.

Zusammen mit den Absolventen und deren Eltern freuen sich über das erreichte Ziel die langjährigen Fachlehrer und besonders die Tutorin Sabine Schmidt, die den Jahrgang ab der Einführungsphase betreut hat.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/erfolge-waldorfschule-13821729.html

FOTO: PM

© Red

Ganz besonderer Jahrgang

An eine Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten im großen Stil – an der Ernst-Ludwig-Schule seit Jahren Tradition – war diesmal angesichts der Corona-Pandemie nicht zu denken. Dennoch wollte man den Abi-Jahrgang, dessen Verbundenheit mit der Schule durch vielfältige Aktivitäten in den vergangenen acht Jahren deutlich geworden war, nicht sang- und klanglos ziehen lassen. So gab es eine zeitlich beschränkte Feierstunde für die einzelnen Tutorengruppen – unter strengsten Hygieneauflagen. Für die erweiterte Schulleitung bedeutete dies erheblichen Mehraufwand, mussten doch innerhalb von zwei Tagen acht Gruppen verabschiedet werden.

Musikvideo statt Chor-Auftritthttps://securepubads.g.doubleclick.net/gampad/ads?iu=%2F5176%2Fwetterauer-zeitung.de%2Flocalnews&adk=2651016906&sz=320×50%7C336x280%7C320x100%7C320x50%7C300x250&output=html&impl=ifr&ifi=1&fluid=height&msz=375x-1&psz=375x-1&fws=4&scp=placement%3DMobile_Pos2%26wz%3Dwetterau%26channel%3Damp%26zone%3Dlocalnews&adf=1650960970&nhd=0&eid=21065818&adx=10&ady=1008&oid=2&gdfp_req=1&sfv=1-0-23&u_sd=3&artc=1002&ati=10&ard=pb.traffective.cloud%2Fopenrtb2%2Famp&is_amp=3&amp_v=2006112352003&d_imp=1&c=959040001512&ga_cid=GA1.2.1326729190.1568015840&ga_hid=1512&dt=1593967973141&biw=375&bih=635&u_aw=375&u_ah=812&u_cd=32&u_w=375&u_h=812&u_tz=120&u_his=1&vis=1&scr_x=0&scr_y=0&bc=7&url=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Fganz-besonderer-jahrgang-13820291.html&loc=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Fganz-besonderer-jahrgang-13820291.amp.html&bdt=150&dtd=1005&aet=n&__amp_source_origin=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de

Feierlich und stilvoll wurde es trotzdem – dafür hatten Dorothee Hildebrand, Ulrich Drewel und Gerald Mattlener mit ihren Helfern gesorgt, die die Mehrzweckhalle festlich umgestaltet hatten. An verschiedenen Drehorten rund um die Schule und rund um Bad Nauheim hatten die Abiturienten ein beeindruckendes Musikvideo erstellt, das per Beamer gezeigt wurde. Notgedrungen war der traditionelle Abi-Chor in diesem Jahr neue Wege gegangen, da auf Live-Gesang verzichtet werden musste.

Auch die Lehrerrede, gehalten von Andrej Bozic, kam per Videoeinspielung. Er erinnerte sich an gemeinsame Erlebnisse mit den Abiturientinnen und Abiturienten, sprach über den „moralischen Kompass“ und die Wichtigkeit von Empathie. Abschließend betrachtete er den künftigen Lebensweg des Jahrgangs, wünschte sich, dass dieser „die Welt ein Stück besser machen“ solle.

Die Zeugnisausgabe wurde vorgenommen von Schulleiterin Brigitte Jung-Hengst, den Tutoren und dem Verein der Freunde, vertreten durch Simone Sostmann und Carolin Pascal, der den Abiturienten das traditionelle Erinnerungsgeschenk überreichte.

Die Schulleiterin sprach von „einem ganz besonderen Jahrgang“ – nicht weil es sich um den letzten G8-Jahrgang gehandelt habe und auch nicht wegen Corona, sondern „weil in diesem Jahrgang viele ganz besondere junge Menschen sind, mit denen man ganz einfach gern zu tun hat: vorausdenkend, umsichtig, freundlich, hilfsbereit, beeindruckende Musiker und leistungsstark“. Jung-Hengst thematisierte in ihrer letzten Verabschiedung der Abiturienten – sie wird am Ende des Schuljahres in den Ruhestand versetzt – die bizarre Situation, die viele verunsichere. In diesem Zusammenhang formulierte sie den Begriff „objektive Realität“, die keiner kenne und der wir uns nur annähern könnten. Diese Annäherung könne nur erreicht werden, wenn man offen sei, aufeinander zugehe und sich so oft wie möglich über die subjektiven Eindrücke von Realität austausche.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/ganz-besonderer-jahrgang-13820291.html

Foto: Stefan Zettl vom Rotary Club Bad Nauheim/Friedberg zeichnet Linus Doufrain aus.

Spende für Herz-Studie

Der Rotary Club Bad Nauheim- Friedberg unterstützt mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro die seinen Angaben zufolge erste bundesweite Studie zu Herzrhythmusstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Noonan-Syndrom. Im Rahmen des multizentrischen Forschungsprojektes am Kompetenznetz Angeborene Herzfehler untersuchen Kinderkardiologen und Humangenetiker Häufigkeit und Schwere von Herzrhythmusstörungen bei Patienten mit verdicktem Herzmuskel. Gemeinsam wollen die Forscher dabei den am Noonan-Syndrom beteiligten Genveränderungen und ihren Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung auf den Grund gehen. Angestoßen hat das Forschungsvorhaben der Kinderkardiologe Jannos Siaplaouras. Es handelt sich um eine bundesweite Studie

Das Noonan-Syndrom ist laut Pressemitteilung des Rotary Clubs eine verbreitete Erberkrankung und nach dem Down-Syndrom die zweithäufigste genetische Ursache für das Auftreten eines angeborenen Herzfehlers. „In Deutschland leben rund 80 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene damit.“ Zu den Anzeichen für das Vorliegen eines Noonan-Syndroms zählten unter anderem ein eingeschränktes Körperwachstum sowie Veränderungen des Gesichtes, des Brustkorbes und der Herzmuskulatur. „Wir müssen davon ausgehen, dass ein Teil der Patienten gar nichts von seiner Erkrankung weiß. Der plötzliche Herztod stellt daher ein großes Risiko für die Betroffenen dar“, schildert Jannos Siaplaouras das Problem, das die Forscher beschäftigt.

Der Zusammenhang zwischen der mit dem Noonan-Syndrom in Verbindung stehenden hypertrophen Kardiomyopathie (HCM), einer Herzmuskelerkrankung, deren Hauptmerkmal eine verdickte Wand der linken Herzkammer sei, und Herzrhythmusstörungen sei bislang nur an einzelnen Zentren untersucht worden, schreiben die Rotarier. Von der bundesweiten Studie erhoffen sich die Forscher, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen, um Herzrhythmusstörungen besser vorbeugen zu können und so das Risiko der Betroffenen, plötzlich daran zu versterben, zu verringern.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/rotarier-spende-herz-studie-13817519.html

2000 Euro für die Hospizhilfe

Die Hospizhilfe Wetterau ist vom Rotary Club Bad Nauheim- Friedberg mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro bedacht worden. Der Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg als ein gemeinnütziger Verein unterstützt mithilfe von Spenden seiner Mitglieder oder anderer spendenwilliger Freunde förderungswürdige Projekte und dient somit dem Gemeinwohl. Diese Absicht verfolgt auch die Hospizhilfe Wetterau mit ihrem gemeindenahen Hospizplatz, der seit Anfang 2018 angeboten wird.

Der Präsident des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg, Christian Purschke, und Dr. Ulrich Mehler überbrachten den Scheck und machten sich dabei ein Bild von der Arbeit im gemeindenahen Hospizplatz.

Neben der seit 20 Jahren stetigen Arbeit der ambulanten Sterbebegleitung ist der Verein jetzt auch in der Lage, einen Gast aufzunehmen, der bis zu seinem Lebensende eine würdige Möglichkeit hat, eben in einem gemeindenahen Umfeld, zu sterben.

Rotary Club spendet 15 300 Euro für neue Orgel

Große Freude bereitet der Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg mit ihrer Spende von 15 300 Euro der evangelischen Kirchengemeinde. „Wir wollen Werte erhalten in lokalen Projekten und mitwirken, wo andere Mittel nicht greifen“, betonte Vize-Präsident Karl-Friedrich Klein bei der Übergabe an den Vorsitzenden des Kirchenvorstands Pfarrer Rainer Böhm. Da die Rotarier durch ihre Benefizkonzerte die Dankeskirche zu schätzen wissen und die Clubmitglieder sich bei einer Orgelführung vom schlechten Zustand der Orgel überzeugen konnten, stand der Beschluss für den großzügigen Zuschuss schnell fest. Private Spenden hätten die Summe erhöht, freute sich Rotarier Joachim Heppe. Außerdem handle der Rotary Club überkonfessionell, was auch für die Orgelmusik in der Kurstadt zutreffe.

„Diese Spende hilft uns enorm, und wir sind sehr dankbar dafür. Der Spendenstand von jetzt 230 000 Euro lässt uns hoffen, dass wir uns bald dem wichtigen Ziel von 325 000 Euro nähern“, sagte Böhm. „Die sind nötig, um den Antrag für die Orgel zu stellen und schließlich den Auftrag zu vergeben“, erläuterte der Vorsitzende des Orgelbaukreises, Dr. Volker Gräfe, das Prozedere.

Ab diesem Zeitpunkt kann man noch mit zwei bis drei Jahren rechnen, bis das neue Instrument in seiner ersten Ausbaustufe steht. Jede Einzelspende, Geburtstagsspende, Pfeifenpatenschaft, aber auch die Unterstützung durch Firmen und Sponsoren würden dazu beitragen, dass in Bad Nauheim wieder herausragende Orgelmusik erklingen könne.

Weitere Informationen gibt es unter www.orgel-dankeskirche.de. Spenden kann man auf folgende Spendenkonten: Sparkasse Oberhessen IBAN DE09 5185 0079 0030 0016 21. Volksbank Mittelhessen IBAN DE83 5139 0000 0089 3284 03.

Quelle: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/rotary-club-spendet-euro-neue-orgel-12308762.html

Rotarier spenden 10.000.- € für Hallenbad-(Rundbogen)Fenster

Bei einem Festakt im ehemaligen Kesselhaus des alten Hallenbades, an dem Vorstandsmitglieder des Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg und des Friedberger Hallenbadvereins teilnahmen, überreichten der amtierende Rotary-Präsident Nicolai Hammersen und der für „Gemeindienst“ zuständige Heinz-Joachim Wagner am Montagvormittag einen Spendenscheck über 10.000 EURO zugunsten der Wiederherstellung eines von drei großen Rundbogenfenstern. Beim Umbau vom ursprünglichen Reinigungs- und Schwimmbad zu einem Sportbad in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren sie entfernt und zugemauert worden.

„Damit“, so der Vorsitzende des Hallenbadvereins, Ulrich Lang, bekomme die der Stadt zugeneigte Nordseite des imposanten Gebäudes seine ursprüngliche, denkmalgeschützte Fassadengestalt wieder“. Er erklärte, dass diese Fenster wegen der Umnutzung zu einer Veranstaltungsstätte deutlich aufwändiger gestaltet werden müssten als beim Bau im Jahre 1909: Zusätzlich seien die Forderungen nach Lärmschutz, Wärmeschutz und Verdunkelungsmöglichkeit zu erfüllen; Außerdem sollen sie im Brandfall auch den Rauchgasabzug ermöglichen.

Nicolai Hammersen sagte, dass der Beschluss über die Zuwendung einstimmig und im Sinne der Rotarierziele gefallen sei. Diese umfassen neben der Pflege der Freundschaft untereinander vor allem das Engagement für das Gemeinwesen. Der Hallenbadverein trage mit seinem Ziel, einen kulturellen und von allen Kreisen der Gesellschaft in Friedberg und der gesamten Wetterau nutzbaren Raum zu schaffen, diesem Anspruch in hohem Maße Rechnung. Er zeigte sich beeindruckt von den bisher bereits geleisteten Umbauarbeiten, wozu die „Bespielbarkeit“ mit Bühne, Beleuchtung und Verbesserung der Akustik, aber auch die Isolierung und Erneuerung des maroden Hauptdaches samt Restaurierung der sogenannten Dachlaterne gehörten.

Bei dem sich anschließenden regen Austausch über die jeweiligen Aktivitäten beider Organisationen fanden die in die Öffentlichkeit hinein wirkenden gemeinnützigen fund-raising-Veranstaltungen – vom Konzert bis zum Waffelstand am Weihnachtsmarkt – und die Jugendaustauschprogramme der Rotarier das besondere Interesse der Hallenbadfreunde.

Pressemitteilung des Friedberger Hallenbadvereins

Geschenk zum Geburtstag

Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg wird 60 und spendet neues Auto an Karl-Wagner-Haus

Eigentlich ist es ja üblich, dass man zu seinem Geburtstag viele Geschenke erhält, über die man sich freuen kann. Dass dies auch genau anderes herum möglich ist und ebenfalls sehr viel Freude bereiten kann, hat der Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg anlässlich seiner Feier zum 60-jährigen Bestehen am vergangenen Sonntag in Bad Nauheim bewiesen.

Michael Erlenbach (im Bild links) – Leiter des Karl-Wagner-Hauses, Hilfeeinrichtung für Menschen in sozialen Notlagen von Mission Leben, Darmstadt – konnte sich anlässlich des Jubiläums des Service-Clubs über einen neuen Dienstwagen für den Tagesaufenthalt seiner Einrichtung, den Fürstenbahnhof in Bad Nauheim, freuen. Der amtierende Präsident Nicolai Hammersen (im Bild rechts) übergab das Fahrzeug im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Beide hoben in ihren kurzen Ansprachen die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Rotary-Club und Karl-Wagner-Haus hervor, im Interesse der Menschen, die auf Grund sozialer und finanzieller Schwierigkeiten wohnungslos sind oder von Wohnungsverlust bedroht sind.

Der Rotary-Club fördert seit vielen Jahren besonders die Arbeit im Fürstenbahnhof, der neben Beratung und Unterstützung auch die Möglichkeit bietet, sich aufzuhalten, Gemeinschaft zu erleben, der Wäsche- und Körperhygiene nachzugehen oder am dreimal wöchentlich stattfindenden Mittagstisch – einem Angebot, das Betroffenen eine warme Mahlzeit bietet – teilzunehmen.

Das neue Auto wird seinen Einsatz vor allem in Betreuungsfahrten mit Klienten zu Ärzten und Behörden, aber auch zum Essenstransport für den Mittagstisch von der Küche des Karl-Wagner-Hauses in Friedberg zum Fürstenbahnhof nach Bad Nauheim finden.

Gesundheit Mutter und Kind – Lacrima

Rotary sammelt Spenden für das Projekt „Lacrima“ Der Kultur- und Gemeindienst des Rotary-Clubs Bad Nauheim-Friedberg übergab eine Spende über 2.500 Euro an die Johanniter-Unfall-Hilfe.

„Lacrima“ richtet sich an Kinder von vier bis zwölf Jahren, die durch den Verlust nahestehender Angehöriger aus der Bahn geworfen sind.
Das Konzept der Trauerbegleitung sieht vor, daß die Kinder in Begleitung eines Elternteils zu Gruppenstunden kommen und die Erwachsenen parallel begleitet werden. Inhalte der Gruppenstunden sind Gesprächsrunden, Kreativeinheiten sowie Platz und Zeit zum Toben.
RC Bad Nauheim-Friedberg fördert in diesem Jahr vor allem Projekte, die Kindern und Jugendlichen helfen. „So lag es nahe, das Projekt Lacrima zu unterstützen“, sagt Christian Purschke, Vorstand des Gemeindienstressorts im RC Bad Nauheim-Friedberg. Oliver Pitsch vom Regionalverband der Johanniter freute sich für Lacrima: „Mit der Spende möchten wir das Projekt in Bad Nauheim ausbauen. Eine zusätzliche Outdoor-Gruppe gibt es seit August 2011.“

Sozialer Bereich – Kinderfarm Jimbala

In Friedberg wurde ein Verein gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine Kinderfarm zu errichten. Hier können Kinder unter Aufsicht ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Spielgeräte werden in Eigenarbeit gebaut, es werden verschiedene Projekte angeboten, an denen sich die Kinder aktiv beteiligen können. Dieses Projekt wird über einen längeren Zeitraum betreut.