Ganz besonderer Jahrgang

An eine Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten im großen Stil – an der Ernst-Ludwig-Schule seit Jahren Tradition – war diesmal angesichts der Corona-Pandemie nicht zu denken. Dennoch wollte man den Abi-Jahrgang, dessen Verbundenheit mit der Schule durch vielfältige Aktivitäten in den vergangenen acht Jahren deutlich geworden war, nicht sang- und klanglos ziehen lassen. So gab es eine zeitlich beschränkte Feierstunde für die einzelnen Tutorengruppen – unter strengsten Hygieneauflagen. Für die erweiterte Schulleitung bedeutete dies erheblichen Mehraufwand, mussten doch innerhalb von zwei Tagen acht Gruppen verabschiedet werden.

Musikvideo statt Chor-Auftritthttps://securepubads.g.doubleclick.net/gampad/ads?iu=%2F5176%2Fwetterauer-zeitung.de%2Flocalnews&adk=2651016906&sz=320×50%7C336x280%7C320x100%7C320x50%7C300x250&output=html&impl=ifr&ifi=1&fluid=height&msz=375x-1&psz=375x-1&fws=4&scp=placement%3DMobile_Pos2%26wz%3Dwetterau%26channel%3Damp%26zone%3Dlocalnews&adf=1650960970&nhd=0&eid=21065818&adx=10&ady=1008&oid=2&gdfp_req=1&sfv=1-0-23&u_sd=3&artc=1002&ati=10&ard=pb.traffective.cloud%2Fopenrtb2%2Famp&is_amp=3&amp_v=2006112352003&d_imp=1&c=959040001512&ga_cid=GA1.2.1326729190.1568015840&ga_hid=1512&dt=1593967973141&biw=375&bih=635&u_aw=375&u_ah=812&u_cd=32&u_w=375&u_h=812&u_tz=120&u_his=1&vis=1&scr_x=0&scr_y=0&bc=7&url=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Fganz-besonderer-jahrgang-13820291.html&loc=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de%2Fwetterau%2Fbad-nauheim-ort78877%2Fganz-besonderer-jahrgang-13820291.amp.html&bdt=150&dtd=1005&aet=n&__amp_source_origin=https%3A%2F%2Fwww.wetterauer-zeitung.de

Feierlich und stilvoll wurde es trotzdem – dafür hatten Dorothee Hildebrand, Ulrich Drewel und Gerald Mattlener mit ihren Helfern gesorgt, die die Mehrzweckhalle festlich umgestaltet hatten. An verschiedenen Drehorten rund um die Schule und rund um Bad Nauheim hatten die Abiturienten ein beeindruckendes Musikvideo erstellt, das per Beamer gezeigt wurde. Notgedrungen war der traditionelle Abi-Chor in diesem Jahr neue Wege gegangen, da auf Live-Gesang verzichtet werden musste.

Auch die Lehrerrede, gehalten von Andrej Bozic, kam per Videoeinspielung. Er erinnerte sich an gemeinsame Erlebnisse mit den Abiturientinnen und Abiturienten, sprach über den „moralischen Kompass“ und die Wichtigkeit von Empathie. Abschließend betrachtete er den künftigen Lebensweg des Jahrgangs, wünschte sich, dass dieser „die Welt ein Stück besser machen“ solle.

Die Zeugnisausgabe wurde vorgenommen von Schulleiterin Brigitte Jung-Hengst, den Tutoren und dem Verein der Freunde, vertreten durch Simone Sostmann und Carolin Pascal, der den Abiturienten das traditionelle Erinnerungsgeschenk überreichte.

Die Schulleiterin sprach von „einem ganz besonderen Jahrgang“ – nicht weil es sich um den letzten G8-Jahrgang gehandelt habe und auch nicht wegen Corona, sondern „weil in diesem Jahrgang viele ganz besondere junge Menschen sind, mit denen man ganz einfach gern zu tun hat: vorausdenkend, umsichtig, freundlich, hilfsbereit, beeindruckende Musiker und leistungsstark“. Jung-Hengst thematisierte in ihrer letzten Verabschiedung der Abiturienten – sie wird am Ende des Schuljahres in den Ruhestand versetzt – die bizarre Situation, die viele verunsichere. In diesem Zusammenhang formulierte sie den Begriff „objektive Realität“, die keiner kenne und der wir uns nur annähern könnten. Diese Annäherung könne nur erreicht werden, wenn man offen sei, aufeinander zugehe und sich so oft wie möglich über die subjektiven Eindrücke von Realität austausche.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/ganz-besonderer-jahrgang-13820291.html

Foto: Stefan Zettl vom Rotary Club Bad Nauheim/Friedberg zeichnet Linus Doufrain aus.

Spende für Herz-Studie

Der Rotary Club Bad Nauheim- Friedberg unterstützt mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro die seinen Angaben zufolge erste bundesweite Studie zu Herzrhythmusstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Noonan-Syndrom. Im Rahmen des multizentrischen Forschungsprojektes am Kompetenznetz Angeborene Herzfehler untersuchen Kinderkardiologen und Humangenetiker Häufigkeit und Schwere von Herzrhythmusstörungen bei Patienten mit verdicktem Herzmuskel. Gemeinsam wollen die Forscher dabei den am Noonan-Syndrom beteiligten Genveränderungen und ihren Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung auf den Grund gehen. Angestoßen hat das Forschungsvorhaben der Kinderkardiologe Jannos Siaplaouras. Es handelt sich um eine bundesweite Studie

Das Noonan-Syndrom ist laut Pressemitteilung des Rotary Clubs eine verbreitete Erberkrankung und nach dem Down-Syndrom die zweithäufigste genetische Ursache für das Auftreten eines angeborenen Herzfehlers. „In Deutschland leben rund 80 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene damit.“ Zu den Anzeichen für das Vorliegen eines Noonan-Syndroms zählten unter anderem ein eingeschränktes Körperwachstum sowie Veränderungen des Gesichtes, des Brustkorbes und der Herzmuskulatur. „Wir müssen davon ausgehen, dass ein Teil der Patienten gar nichts von seiner Erkrankung weiß. Der plötzliche Herztod stellt daher ein großes Risiko für die Betroffenen dar“, schildert Jannos Siaplaouras das Problem, das die Forscher beschäftigt.

Der Zusammenhang zwischen der mit dem Noonan-Syndrom in Verbindung stehenden hypertrophen Kardiomyopathie (HCM), einer Herzmuskelerkrankung, deren Hauptmerkmal eine verdickte Wand der linken Herzkammer sei, und Herzrhythmusstörungen sei bislang nur an einzelnen Zentren untersucht worden, schreiben die Rotarier. Von der bundesweiten Studie erhoffen sich die Forscher, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen, um Herzrhythmusstörungen besser vorbeugen zu können und so das Risiko der Betroffenen, plötzlich daran zu versterben, zu verringern.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/rotarier-spende-herz-studie-13817519.html

Freude über digitale Führung

Der Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg hat sich den neuen Herausforderungen durch die Corona-Maßnahmen gestellt und organisiert seit geraumer Zeit die wöchentliche Zusammenkunft per Videokonferenz via Internet. Viele Mitglieder und Vortragende betraten dabei technisches Neuland, zeigten sich aber offen und begeisterungsfähig, sodass die allgemeine Resonanz quantitativ wie qualitativ sehr positiv ausfällt und das wöchentliche Treffen konsequent weitergeführt wird. Zu einem ganz besonderen virtuellen Meeting kam es jüngst in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bad Nauheim. Dieser präsentiert seit dem 5. Mai wieder die Ausstellung „Annäherungsweise“ der Künstler Merja Herzog-Hellstein und Volker Steinbacher, die zunächst dem Lockdown zum Opfer gefallen war. Auch der Rotary-Club hatte seinen Besuch angekündigt und beinahe absagen müssen. Rotary-Präsident Prof. Karl-Friedrich Klein und seinem findigen Technikteam gelang es jedoch, die fundierte wie emphatische Führung von Kurator Johannes Lenz und der zweiten Vorsitzenden Karin Merchel live in die rotarischen Wohnzimmer zu streamen.

Die Freude über dieses gelungene Meeting konnte Klein noch steigern, indem er dem Kunstverein zum Abschluss eine Spende in Höhe von 250 Euro überreichte. Er würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen – besonders in diesen schwierigen Zeiten. Die Ausstellung kann, unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln, noch bis zum 21. Juni besichtigt werden. Weitere Infos gibt es unter www.kunstverein-bad-nauheim.de.

Quelle: www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/freude-ueber-digitale-fuehrung-13799290.html

Schüleraustausch Wetterau: Überraschungstreffen dank Corona

Auch das Schüleraustausch-Programm des Rotary Clubs ist von Corona betroffen. An einen Abbruch denkt die Organisation bislang allerdings nicht.

Mehr als ungewöhnlich ist das Foto der beiden Schüler Friederike Tölg, 17, aus Bad Nauheim und Miguel Arias, 18, aus Pereira nahe Bogota in Kolumbien. Die beiden Jugendlichen sind Teilnehmer des Schüleraustausch-Programms von Rotary International und sollten eigentlich in dieser Jahreszeit nicht am selben Ort sein.

Während Miguel sein Austauschjahr als Gast des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg in Deutschland verbringt und trotz Corona hiergeblieben ist, war Friederike bis vor Kurzem im mexikanischen León. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist sie allerdings gut drei Monate vor dem ursprünglich geplanten Ende ihres Aufenthalts vorzeitig aus Mexiko zurückgekehrt.

Schüleraustausch Wetterau: Wer will, wird zurückgeholt

Rotary International beobachtet sehr genau die Entwicklung der Pandemie in den verschiedenen Ländern, in denen sich Austauschschüler aufhalten, hat aber bisher keinen grundsätzlichen Abbruch des Programms verkündet. Gleichzeitig werden Schüler, die ihren Aufenthalt vorzeitig beenden möchten, selbstverständlich dabei unterstützt. „Von den diesjährigen Teilnehmern hat sich die große Mehrheit der deutschen Jugendlichen für eine vorzeitige Rückkehr entschieden – im Gegensatz zu den ausländischen Teilnehmern bei uns in der Region, wo nur ganz vereinzelt abgebrochen wurde“, sagt Joachim Heppe, der im Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg für den Schüleraustausch zuständig ist.

Deutschlandweit nehmen in jedem Jahr etwa 650 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 18 Jahren an dem Jahresaustausch in 30 verschiedenen Ländern teil. Schon seit Mitte der 1960er Jahre unterstützt der heimische Rotary-Club dieses Austauschprogramm als Beitrag zu Kulturaustausch und Völkerverständigung.

Für jeden Schüler, der ins Ausland gesendet wird, nimmt der Club im Gegenzug einen ausländischen Gastschüler auf. Die Teilnehmer gehen im Gastland zur Schule und leben jeweils drei bis vier Monate bei einer Familie. Somit lernen sie während des Aufenthalts drei verschiedene Familien im Gebiet des jeweiligen Rotary Clubs kennen.

Schüleraustausch Wetterau: Teilnahme an Online-Unterricht

Für Friederike und Miguel hatten die aktuellen Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie ähnliche Auswirkungen: Beide konnten nicht mehr die Schule besuchen und nehmen nun zu Hause online am Unterricht teil. So kann sich Friederike trotz ihrer Rückkehr weiterhin am Programm der mexikanischen Schule beteiligen.

Eine für Mai geplante Rundreise für alle ausländischen Gastschüler auf den Spuren der Maya in Mexiko musste abgesagt werden. Auch für die ausländischen Gastschüler in der hiesigen Region war eine dreiwöchige Reise durch neun europäische Länder als Höhepunkt des Auslandsjahrs organisiert.

Da diese Reise in den Osterferien geplant war, erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie ebenfalls eine Absage. Über die große Enttäuschung ist Miguel mittlerweile hinweggekommen. Er freut sich, dass er den Austausch fortsetzen und so weiterhin seine deutschen Sprachkenntnisse verbessern kann.

Die Unsicherheit hinsichtlich der Dauer der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wirkt sich auch auf die Planungen des Austauschprogramms für das kommende Schuljahr aus. Dieses beginnt laut Heppe normalerweise Anfang August, sodass momentan die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen müssten. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass in vielen Ländern ein pünktlicher Start nicht stattfinden wird.

Von dieser Unsicherheit ist auch die Schülerin Nathalie Kempf von der St.-Lioba-Schule in Bad Nauheim betroffen, die das kommende Schuljahr mit dem Rotary-Programm in Südkorea verbringen möchte. Heppe: „Wir hoffen, dass die aktuellen Einschränkungen den internationalen Schüleraustausch nur vorübergehend beeinträchtigen. Neben einer spannenden Erfahrung für die Jugendlichen soll das Austauschprogramm auch zukünftig der Völkerverständigung dienen.“

Im Zeichen des Buches

Das Thema „Vorlesen“ an der Gemeinsamen Musterschule wurde anlässlich des bundesweiten Vorlesetags großgeschrieben. Zunächst besuchte Autor Andreas Arnold am Montag die Schüler der GMS. Nachdem er im letzten Jahr die Kinder mit auf die Reise durch Fionrirs erstes Abenteuer nahm, stellte er in diesem Jahr das zweite Buch seiner Trilogie über den kleinen Drachen vor. In drei Lesungen hatten alle Schüler die Möglichkeit, einen Einblick in die Abenteuer des heranwachsenden Drachen und seiner Freunde zu erhalten. Gebannt lauschten die Schüler den erlebnisreichen Geschichten Fionrirs. Im Anschluss beantwortete Andreas Arnold geduldig alle Fragen der kleinen Zuhörer bezüglich des Drachens und seiner Geschichten.

Arnold berichtet außerdem über den Beruf des Autoren: während er noch mehrere Jahre am ersten Band schrieb, brachte er die Geschichten des zweiten und dritten Bandes in wenigen Monaten zu Papier. Er erläuterte die Entstehung eines Buches genau. Die Schüler staunten darüber, wie viele Menschen daran beteiligt sind. Abschließend signierte Arnold seine Bücher und gab Autogramme.

Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November riefen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages gab es am Freitag Lesungen in jeder Klasse der Gemeinsamen Musterschule. Der Rotary Club Friedberg stellte, wie jedes Jahr, elf Leser aus ihren Reihen bereit. „Der kleine Eisbär“, „Das Riesenfest“, „Drache Kokosnuss“ und „Das Dschungelbuch“ waren nur einige der Geschichten, denen die Kinder in der dritten Stunde zuhören durften.

Die Kinder haben die Lesungen sehr genossen und freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Quelle: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/zeichen-buches-13250126.html

Präsidentenwechsel beim Rotary-Club

„Mit dem Herzen leben, mit dem Herzen handeln“ – unter diesem Motto steht das neue rotarische Jahr des Rotary-Clubs Bad Nauheim-Friedberg, das mit der feierlichen Ämterübergabe im Restaurant des Golfclubs Friedberg in Ockstadt eingeläutet wurde.

Christian Purschke, Präsident des nun abgelaufenen Jahres, übergab das Amt sowie die Clubinsignien Präsidentenkette und Charterurkunde an den neuen Präsidenten Prof. Karl-Friedrich Klein. Purschke zog in seiner schwungvollen Abschlussrede ein positives Fazit seines Amtsjahrs, das mit einigen Neuerungen begeistern konnte. So wurde zum Beispiel ein Frühjahrsempfang ins Leben gerufen, an dem auch sehr viele Sponsoren des alljährlichen Benefizkonzerts teilnahmen. Als Leitsatz hatte er für sein Jahr „Generationen stützen sich“ gewählt. Besonders hob er hierbei die sozialen Projekte hervor, die der Club tatkräftig unterstützt hatte, so zum Beispiel das Karl-Wagner-Haus und die Kinderfarm Jimbala, beide in Friedberg. Eine großzügige Spende erhielt auch die evangelische Kirchengemeinde für den geplanten Bau einer neuen Kirchenorgel in der Dankeskirche. Auch internationale Projekte wie „End Polio Now“ wurden wieder unterstützt. Ebenso fand das sehr erfolgreiche Benefizkonzert des Clubs Würdigung, das zum sechsten Mal in der Dankeskirche in Bad Nauheim veranstaltet werden konnte.

Prof. Karl-Friedrich Klein zeigte sich voller Freude auf sein Jahr als Clubpräsident und skizzierte, wie das neue Motto mit Leben erfüllt werden soll. „Auch das neue rotarische Jahr hält wieder viele Höhepunkte bereit“, versprach er. Zum Abschluss des Abends verlieh Klein seinem Vorgänger unter Applaus eine besondere rotarische Auszeichnung als Anerkennung für seine Verdienste: den Paul-Harris-Fellow.

Jimbala-Ställe wachsen

Mit großem handwerklichem Einsatz und einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung werden zurzeit die neuen Kleintierställe auf dem Abenteuerspielplatz der Kinderfarm Jimbala gebaut. Daran beteiligt ist das Architekturbüro a5 aus Bad Nauheim. Nach einer Änderung der Planung sind jetzt alle Beteiligten dabei, das Konzept mit großem Eifer umzusetzen.

Aufgeteilt in einen Sägetrupp, einen Bautrupp und einen Verpflegungstrupp wurde der erste Stall gefertigt, der Boden des zweiten Stalls wurde ebenfalls in schweißtreibender Arbeit aufgebaut. „Für uns ist es eine große Freude, ein solch tolles Projekt zu unterstützen. Auch ist es eine besondere Abwechslung, einmal im Zuge einer solchen Aktion bei der Umsetzung einer Planung praktisch zusammenzuarbeiten“, sagte Tobias Poschmann, Architekt und Mitglied der Unternehmensführung der a5 Planung GmbH.

Hannes Motsch vom Jimbala-Vorstand freut sich, nach dem Ende der Bauarbeiten auf „tiergestützte Pädagogik“ als wichtigen Bestandteil des Gesamtkonzepts zurückgreifen zu können. Motsch hofft, genug Paten zu finden, welche die regelmäßige Pflege der Tiere übernehmen. Vom Jimbala-Team könnten diese aufwendigen Pflegearbeiten nicht bewerkstelligt werden. Finanziell unterstützt wurde das Projekt auch durch eine Förderung der Deutschen Postcode-Lotterie und eine Spende des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg. Die Firma Mühl24 GmbH half bei der Materialbeschaffung.

Brandschäden behoben
Jimbala wird somit in Kürze aus den drei Hauptbereichen – Abenteuerspielplatz, Kleintierhaltung und neu gegründeter Waldkindergarten – bestehen. Vor gut einem Jahr war es auf dem Gelände zu einem Brand gekommen. Das Feuer hatte erheblichen Sachschaden angerichtet, der inzwischen aber behoben worden ist.

Nähere Informationen zur Friedberger Kinderfarm gibt es im Internet unter www.jimbala.de.

Quelle: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/jimbala-staelle-wachsen-12815666.html

2000 Euro für die Hospizhilfe

Die Hospizhilfe Wetterau ist vom Rotary Club Bad Nauheim- Friedberg mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro bedacht worden. Der Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg als ein gemeinnütziger Verein unterstützt mithilfe von Spenden seiner Mitglieder oder anderer spendenwilliger Freunde förderungswürdige Projekte und dient somit dem Gemeinwohl. Diese Absicht verfolgt auch die Hospizhilfe Wetterau mit ihrem gemeindenahen Hospizplatz, der seit Anfang 2018 angeboten wird.

Der Präsident des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg, Christian Purschke, und Dr. Ulrich Mehler überbrachten den Scheck und machten sich dabei ein Bild von der Arbeit im gemeindenahen Hospizplatz.

Neben der seit 20 Jahren stetigen Arbeit der ambulanten Sterbebegleitung ist der Verein jetzt auch in der Lage, einen Gast aufzunehmen, der bis zu seinem Lebensende eine würdige Möglichkeit hat, eben in einem gemeindenahen Umfeld, zu sterben.

Rotary Club spendet 15 300 Euro für neue Orgel

Große Freude bereitet der Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg mit ihrer Spende von 15 300 Euro der evangelischen Kirchengemeinde. „Wir wollen Werte erhalten in lokalen Projekten und mitwirken, wo andere Mittel nicht greifen“, betonte Vize-Präsident Karl-Friedrich Klein bei der Übergabe an den Vorsitzenden des Kirchenvorstands Pfarrer Rainer Böhm. Da die Rotarier durch ihre Benefizkonzerte die Dankeskirche zu schätzen wissen und die Clubmitglieder sich bei einer Orgelführung vom schlechten Zustand der Orgel überzeugen konnten, stand der Beschluss für den großzügigen Zuschuss schnell fest. Private Spenden hätten die Summe erhöht, freute sich Rotarier Joachim Heppe. Außerdem handle der Rotary Club überkonfessionell, was auch für die Orgelmusik in der Kurstadt zutreffe.

„Diese Spende hilft uns enorm, und wir sind sehr dankbar dafür. Der Spendenstand von jetzt 230 000 Euro lässt uns hoffen, dass wir uns bald dem wichtigen Ziel von 325 000 Euro nähern“, sagte Böhm. „Die sind nötig, um den Antrag für die Orgel zu stellen und schließlich den Auftrag zu vergeben“, erläuterte der Vorsitzende des Orgelbaukreises, Dr. Volker Gräfe, das Prozedere.

Ab diesem Zeitpunkt kann man noch mit zwei bis drei Jahren rechnen, bis das neue Instrument in seiner ersten Ausbaustufe steht. Jede Einzelspende, Geburtstagsspende, Pfeifenpatenschaft, aber auch die Unterstützung durch Firmen und Sponsoren würden dazu beitragen, dass in Bad Nauheim wieder herausragende Orgelmusik erklingen könne.

Weitere Informationen gibt es unter www.orgel-dankeskirche.de. Spenden kann man auf folgende Spendenkonten: Sparkasse Oberhessen IBAN DE09 5185 0079 0030 0016 21. Volksbank Mittelhessen IBAN DE83 5139 0000 0089 3284 03.

Quelle: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-nauheim-ort78877/rotary-club-spendet-euro-neue-orgel-12308762.html

Rotarier spenden 10.000.- € für Hallenbad-(Rundbogen)Fenster

Bei einem Festakt im ehemaligen Kesselhaus des alten Hallenbades, an dem Vorstandsmitglieder des Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg und des Friedberger Hallenbadvereins teilnahmen, überreichten der amtierende Rotary-Präsident Nicolai Hammersen und der für „Gemeindienst“ zuständige Heinz-Joachim Wagner am Montagvormittag einen Spendenscheck über 10.000 EURO zugunsten der Wiederherstellung eines von drei großen Rundbogenfenstern. Beim Umbau vom ursprünglichen Reinigungs- und Schwimmbad zu einem Sportbad in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren sie entfernt und zugemauert worden.

„Damit“, so der Vorsitzende des Hallenbadvereins, Ulrich Lang, bekomme die der Stadt zugeneigte Nordseite des imposanten Gebäudes seine ursprüngliche, denkmalgeschützte Fassadengestalt wieder“. Er erklärte, dass diese Fenster wegen der Umnutzung zu einer Veranstaltungsstätte deutlich aufwändiger gestaltet werden müssten als beim Bau im Jahre 1909: Zusätzlich seien die Forderungen nach Lärmschutz, Wärmeschutz und Verdunkelungsmöglichkeit zu erfüllen; Außerdem sollen sie im Brandfall auch den Rauchgasabzug ermöglichen.

Nicolai Hammersen sagte, dass der Beschluss über die Zuwendung einstimmig und im Sinne der Rotarierziele gefallen sei. Diese umfassen neben der Pflege der Freundschaft untereinander vor allem das Engagement für das Gemeinwesen. Der Hallenbadverein trage mit seinem Ziel, einen kulturellen und von allen Kreisen der Gesellschaft in Friedberg und der gesamten Wetterau nutzbaren Raum zu schaffen, diesem Anspruch in hohem Maße Rechnung. Er zeigte sich beeindruckt von den bisher bereits geleisteten Umbauarbeiten, wozu die „Bespielbarkeit“ mit Bühne, Beleuchtung und Verbesserung der Akustik, aber auch die Isolierung und Erneuerung des maroden Hauptdaches samt Restaurierung der sogenannten Dachlaterne gehörten.

Bei dem sich anschließenden regen Austausch über die jeweiligen Aktivitäten beider Organisationen fanden die in die Öffentlichkeit hinein wirkenden gemeinnützigen fund-raising-Veranstaltungen – vom Konzert bis zum Waffelstand am Weihnachtsmarkt – und die Jugendaustauschprogramme der Rotarier das besondere Interesse der Hallenbadfreunde.

Pressemitteilung des Friedberger Hallenbadvereins